Phra Maha Dhatu Naphamethinidon und Naphaphonphumisiri Pagoda, Chiangmai

Phra Maha Dhatu Naphamethinidon und Naphaphonphumisiri Pagoda, Chiangmai

     Zum Gipfel des höchsten Berges Thailands führt eine malerische Strasse, in deren unmittelbarer Nähe man mehrere beeindruckende Wasserfälle (zum Beispiel den Vachiratharn-Wasserfall) und Höhlen mit Fledermäusen besichtigen kann.

     Etwa 200 Meter unterhalb des Gipfels hat die „Royal Thai Armee" mit der Hilfe des thailändischen Volkes“ seinem Königspaar ein Denkmal gesetzt: jeweils zum 60. Geburtstag wurde für König Bhumibol Adulyadej (1987) und Königin Sirikit (1992) eine Chedi in modernem Stil errichtet. Beide Chedis sind außen mit Relief-Mosaiken geschmückt. Im Inneren steht jeweils eine große Jade Buddha-Statue. Die Innenwände sind mit bemalten Kacheln verziert, auf denen das Leben des Buddha abgebildet und erklärt ist.

     Auf dem Gipfel herrschen deutlich niedrigere Temperaturen als im übrigen Thailand, was zu einer völlig anderen Vegetation führt. Efeu rankt an dicken Bäumen empor, die wegen der hohen Luftfeuchtigkeit mit Moosen bewachsen sind. Inmitten eines Waldes steht ein Schrein, der dem Namensgeber gewidmet ist: Prinz Intha Witchayanon, ein Regent von Chiang Mai, genannt der „Siebte Chao Luang“ (Reg. 1870–1897). Er hat bereits früh die Wichtigkeit dieser Bergregion für die Umgebung erkannt. Er bestimmte, dass seine sterblichen Überreste hier beigesetzt werden sollten.

     Zunächst war der Berg daher als Doi Luang („Königlicher Berg“) bekannt. Als der Prinz dann im Jahre 1897 starb, wurde seine Asche in einer kleinen Chedi beigesetzt, die bald ein Ziel für Pilger wurde. Zu seinen Ehren trägt der Berg seitdem seinen Namen in abgekürzter Form: Doi Inthanon. In direkter Nachbarschaft zu diesem Schrein findet man einen Naturlehrpfad und einige militärische Radaranlagen.